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Spendenziel:
CHF 59 von CHF 70'000 gespendet
Standort: Township Ga Modjadji
KITA Leiterin: Grace Ntshane
Kinder: 46
Einsatdatum: 1. – 5. März 2027
Projektumfang:
Die KITA Angels wurde 2017 von Grace Ntshane gegründet. Gemeinsam mit zwei Erzieherinnen und einer Köchin betreut sie heute 46 Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren. Unterstützt wird das Team zusätzlich von einer ehrenamtlichen Helferin.
Die KITA Angels wurde 2017 gegründet, weil es in der Region an Möglichkeiten für die Betreuung und frühe Bildung von Kindern fehlte. Sie liegt in der ländlichen Gemeinde Ga-Modjadji in der Provinz Limpopo, Südafrika, und betreut Kinder aus den umliegenden Dörfern. Vor der Gründung mussten viele Eltern ihre Kinder zu weit entfernten KITAs bringen. Die langen Wege waren für die Familien mit zusätzlichen Kosten verbunden und erschwerten eine regelmässige Betreuung.
Viele Eltern im Township arbeiten unter schwierigen Bedingungen und haben wenig Zeit für die Betreuung ihrer Kinder. Daher ist die KITA Angels für viele Familien ein wichtiger Ort, an dem ihre Kinder sicher und liebevoll aufwachsen können.
Der Bedarf an Unterstützung ist enorm: Es geht nicht nur um grundlegende Bedürfnisse wie warme Mahlzeiten und sichere Räume, sondern auch darum, Kindern eine stabile Umgebung zu bieten, in der sie für ihre schulische Laufbahn lernen können. Die KITA ist oft der einzige Ort, an dem Kinder wichtige soziale, emotionale und kognitive Fähigkeiten entwickeln, die ihnen helfen, schwierige Verhältnisse zu überwinden und ihre Zukunft zu gestalten. Zukiswa setzt sich trotz begrenzter finanzieller Mittel mit Herzblut dafür ein, einen sicheren Ort für die Kinder zu schaffen.
Im Januar 2026 wurde die KITA Angels durch schwere Überschwemmungen erheblich beschädigt. Die ursprünglichen Räumlichkeiten können derzeit nicht genutzt werden. Deshalb ist die KITA vorübergehend in die nächstgelegene Kirche umgezogen und wird dort weitergeführt, bis der Wiederaufbau möglich ist.
Die Überschwemmung hat damit eine Einrichtung getroffen, die bereits zuvor unter schwierigen Bedingungen gearbeitet hat. Umso wichtiger ist es, die KITA Angels beim Wiederaufbau zu unterstützen und langfristig bessere Voraussetzungen für die Kinder zu schaffen.
Bereits vor der Überschwemmung waren die räumlichen Bedingungen sehr einfach. Die KITA Angels verfügte lediglich über zwei Klassenräume. Einer dieser Räume musste gleichzeitig als Büro für die Mitarbeitenden und als Küche genutzt werden.
Ein geeigneter Spielplatz mit ausreichenden Spielmöglichkeiten für die Kinder fehlte. Auch die Wasserversorgung war nicht zuverlässig: Die KITA war auf Wasser angewiesen, das von einem nahegelegenen kommunalen Wasserstandort herantransportiert wurde, und musste bei Bedarf zusätzlich Wasser kaufen. Für das Händewaschen wurden 25-Liter-Wasserbehälter genutzt.
Zudem fehlte eine sichere Umzäunung des Geländes, wodurch die Sicherheit der Kinder und der Einrichtung beeinträchtigt war.
Mit dem vom Team gesammelten Spendengeld wird ein grosses, isoliertes Gebäude mit Platz für mehrere Klassenzimmer, Toiletten, Küche und Büro errichtet. Das KITA-Gelände wird mit einem hohen Zaun gesichert. Sobald die lokale Baufirma mit den Arbeiten fertig ist, kommt das Einsatzteam zum Zug.
Zum Projektabschluss wird das Team von Freiwilligen vom 28. Februar – 5. März 2027 auf eigene Kosten nach Südafrika reisen, um beim Umbau aktiv mitzuwirken. Das Team wird das Gebäude bunt bemalen und einen Gemüsegarten anlegen. Die Freiwilligen richten die Räume mit Matratzen, Decken, Tischen, Stühlen und pädagogischem Spiel-und Lernmaterial ein. Zudem wird die Ernährung der Kinder für ein Jahr finanziert. Das Team unterstützt so das Engagement der KITA-Leiterin und schafft eine kindergerechte Lern-und Spielumgebung.
Die Stiftung Schweiz ForAfrika als anerkannte Entwicklungsorganisation ist für die Projektumsetzung verantwortlich. Mit unseren Einsätzen tragen wir dazu bei, die Bildung von Kindern zu fördern und das Engagement der lokalen Bevölkerung zu unterstützen. Unsere Erfahrung aus bisherigen Projekten zeigt, dass sich unsere Einsätze positiv auf die Bevölkerung vor Ort auswirken. Dies steigert ihr Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten und gibt ihnen Hoffnung, dass ihre Kinder einer besseren Zukunft entgegenlaufen. Sollte das Projekt aus unvorhergesehenen Gründen nicht zustande kommen, behält sich ForAfrika vor, es durch ein adäquates Projekt zu ersetzen. Ein allfälliger Projektüberschuss wird für ein ähnliches Projekt eingesetzt.
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