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Sichere Ernährung und Lebensgrundlagen in der Zentralafrikanischen Republik

CHF 16'000 von CHF 51'400 gespendet

Trotz grosser Ackerflächen und reichhaltiger Wasserressourcen zählt die Zentralafrikanische Republik zu den Ländern mit der weltweit höchsten Ernährungsunsicherheit. Wiederkehrende Konflikte, Vertreibung und Unterinvestitionen zwingen viele Haushalte zur Subsistenzwirtschaft, die jedoch durch degradierte Böden, unregelmässige Niederschläge und eingeschränkten Marktzugang erschwert wird. Frauen und Jugendliche sind häufig von Entscheidungsprozessen ausgeschlossen und haben kaum Zugang zu Ressourcen. Das Projekt zielt darauf ab, die Ernährungssicherheit der Haushalte zu verbessern und nachhaltige Lebensgrundlagen in den Gemeinden Dekoa und Kaga Bandoro wiederherzustellen.

1. Projektdesign

ForAfrika engagiert

Im Rahmen dieses Pilotprojekts werden zentrale Strukturen geschaffen, die eine spätere Skalierung ermöglichen und die Basis für eine nachhaltige und langfristige Eigenständigkeit bilden. Die Massnahmen richten sich gezielt an 300 besonders gefährdete ländliche Haushalte (rund 1.800 Personen), um ihre Lebensgrundlagen zu sichern und ihre wirtschaftlichen Perspektiven zu stärken.

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2. Ziele

Verbesserung der Ernährungssicherheit der Haushalteund Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen

Das Projekt bekämpft nicht nur die akute Unterernährung, sondern versucht auch den langfristigen Kreislauf der Armut durch die Förderung der wirtschaftlichen Bildung und die aktive Beteiligung der lokalen Gemeinschaft zu durchbrechen.

300 ländliche Haushalte (ca. 1'800 Menschen) mit grundlegender Ernährungssicherheit versorgen

10 voll funktionsfähige Village Saving & Loan Associations (VSLAs) mit insgesamt über 5'000 USD an Ersparnissen aufbauen

40 Jugendliche und Frauen in regenerativer Landwirtschaft und Kleinstunternehmertum schulen

4 Erzeugergruppen mit lokalen Händlern verbinden und Kaufvereinbarungen unterzeichnen

3 Community Stewardship Committees einrichten und in Planung und Überwachung schulen

Stärkung der Regierungsführung und der Gemeinschaftssysteme, um die Widerstandsfähigkeit über die Projektlaufzeit hinaus aufrechtzuerhalten

Auswertung von Lernerfahrungen aus dem Projekt als Grundlage für künftige Initiativen, Projekte und Strategien.

3. Projektstruktur

Ganzheitliches Entwicklungsmodell

Das Programm wird in drei sich überschneidenden, aber aufeinander aufbauenden Phasen durchgeführt: Stabilisieren, Aufbauen und Transformieren. Jede Phase umfasst klare Prioritäten, die auf den von der Gemeinschaft identifizierten Bedürfnissen und gemeinsam entwickelten Lösungen basieren.

StabilisierungZu Beginn wird das Programm den Schwerpunkt auf die Produktion und die Wiederaufnahme der Lebensgrundlagen in Notfällen durch Inputs und die Einrichtung einer kommunalen Verwaltung legen. Dies dient sowohl der Stabilisierung gefährdeter Haushalte als auch der Schaffung der für den Wiederaufbau erforderlichen grundlegenden Systeme

AufbauDas Programm wird dann durch ein gemeindebasiertes Wiederaufbaumodell, Einkommensgenerierung, Sparen und gruppenbasierte Qualifizierung integriert und auf die Stärkung der Lebensgrundlagen ausgeweitet. Im Mittelpunkt dieser Phase steht die Förderung von Village Savings and Loan Associations (VSLAs) als Instrument zur finanziellen und sozialen Stärkung.

TransformationDie letzte Phase konzentriert sich auf die Förderung langfristiger Selbstständigkeit, indem die Teilnehmer mit umfassenderen Systemen, wie Märkten, staatlichen Beratungsdiensten und Wertschöpfungsketten, vernetzt werden. Dazu gehört die Gründung von Unternehmen für Kleinbauern und Agrarunternehmer sowie eine strukturierte Ausstiegsplanung.

4. Projektaktivitäten

Wichtigste Projektaktivitäten

Das Projekt umfasst ein integriertes Massnahmenpaket zur Stärkung der Ernährungssicherheit und nachhaltiger Lebensgrundlagen. Durch die Förderung klimaresilienter Landwirtschaft, den Aufbau gemeindebasierter Strukturen, finanzielle Selbsthilfegruppen, die Ausbildung junger Landwirtinnen und Landwirte sowie die gezielte Unterstützung von Frauen und Jugendlichen werden wirtschaftliche Eigenständigkeit, Marktzugang und die Widerstandsfähigkeit der beteiligten Haushalte nachhaltig verbessert.

Verteilung von klimaresistenten landwirtschaftlichen Input-Kits (dürreresistente Samen, Handwerkzeug und Bodenverbesserungsmittel) an 300 Haushalte

Einrichtung von Community Stewardship Committees als Verwaltungsgremien, die die Umsetzung verfolgen

Ernährungs- und Hygieneaufklärung in Verbindung mit Hausgärten zur sofortigen Verbesserung der Ernährung.

Gründung und Schulung von 10 VSLAs (70% Frauen und Jugendliche) zu Kreditgebung, grundlegenden Finanzkenntnissen und Sparen

Einführung eines Ausbildungs- und Mentorenprograms für junge LandwirtInnen

Gründung von Genossenschaften und Förderung von Käufer-Lieferanten-Beziehungen mit lokalen Händlern und Märkten

Gründung von Kleinstunternehmen unter der Leitung von Frauen und Jugendlichen

Projektpartner

Dank der Unterstützung unserer Partner können wir dieses Projekt im Bereich Landwirtschaft durchführen und dadurch Verbesserung im Leben von tausenden Menschen bringen. Auch wenn die Rahmenbedingungen weiterhin herausfordernd sind, haben wir gemeinsam eine Chance auf eine bessere Zukunft geschaffen. Wir hoffen mit Ihnen an unserer Seite noch mehr Menschen erreichen zu können. Vielen Dank für Ihre grossartige Unterstützung!

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