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300dpi_Icons_RED-24.png Landwirtschaft - Selbstständigkeit pflanzen

Durch verschiedene Landwirtschaftsprojekte unterstützt ForAfrika Menschen in Afrika dabei, ihre Nahrungsmittel selbst zu erzeugen. Die Schwerpunkte variieren je nach Land und Situation der Menschen vor Ort, z.B. zur Ernährungssicherung in besonders gefährdeten Gemeinschaften, als Ergänzung zu bestehenden Ernährungsprogrammen oder zur Einkommensgenerierung. Allen Projekten gemeinsam sind Schulungen, praktische Umsetzung und Unterstützung durch ForAfrika.

Das gemeinschaftliche Leben und Arbeiten in Familien, Sippen und (Dorf-)Gemeinschaften ist in Afrika stark verwurzelt. Es dient der sozialen Absicherung und gegenseitigen Unterstützung. Es nimmt aber auch den Einzelnen in die Pflicht zu helfen, wenn ein Notfall in der Gemeinschaft auftritt. Die Entwicklung und Verbesserung der Lebensumstände kann daher nur dann nachhaltig gelingen, wenn sowohl das Individuum als auch die Gemeinschaft in den Prozess eingebunden sind.

In den vergangenen Jahren hat ForAfrika zahlreiche «Community Agriculture»-Projekte umgesetzt. Angefangen von Kita- und Schulgärten über Gemeinschaftsgärten in Krisengebieten und Flüchtlingscamps bis hin zu mechanisierten Kleinfarmen. Basierend auf unseren Erfahrungen und Evaluationen werden die Projekte laufend angepasst, ausgebaut oder wieder eingestellt.

"Community Agriculture" in Mosambik

Schwerpunkt 2022/2023

ForAfrika unterstützt mit dem "Community Agriculture" Projekt (gemeinschaftliche Landwirtschaft) Subsistenzfarmer mit Wissensvermittlung, praktischem Training und Startkapital in Form von Saatgut, Kleintieren und Werkzeug. 

Das aktuelle Projekt startet im September 2022. Seit 2020 konnten wir 400 KleinfarmerInnen aus vier Gemeinden im Distrikt Vilankulo erfolgreich unterstützen. Da das Projekt in den ersten Runden sehr gut lief, möchten wir in einer neuen Runde 300 SubsistenzfarmerInnen in der Gemeinde Inhambane trainieren und mit Startpaketen an Saatgut, Kleintieren und Werkzeug unterstützen.

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Eine der Farmerinnen des Vilankulo Distrikts auf ihrem Feld.

Geschichte des Erfolges

«Zuvor hatte ich keine so gute Ernte, weil mir schlicht das Wissen über die besten landwirtschaftlichen Praktiken fehlte. Nun werde ich mit Sicherheit eine gute Erdnuss-, Kuhbohnen- und Maisernte einfahren, da ich das durch ForAfrika erworbene Wissen über Aussaattechniken, Pflanzabstände und Zwischenfruchtanbau angewendet habe.»

− Tomás Sitoe

Gemüsegärten Uganda

Schwerpunkt 2020-2022

Seit 2017 leistet ForAfrika Hilfe für Flüchtlinge aus dem Südsudan in Uganda. Neben der Verteilung von Essen und Hilfsgütern sowie WASH-Programmen haben wir sehr gute Erfahrungen mit Gemüsegärten gemacht. Teilnehmende am Projekt erhalten Saatgut, Werkzeuge, Training und Ausbildung zur Ernährungsdiversifizierung. Sie bauen Gemüse an, um die Ernährung ihrer Familien zu verbessern und sich eine Einnahmequelle zu schaffen. Die Gemüsegärten haben sich innerhalb weniger Jahre zu einem erfolgreichen Hilfe-zur-Selbsthilfe-Modell entwickelt. Seit dem Frühling 2022 bieten wir deshalb neuen 3000 Flüchtlingen aus dem Flüchtlingscamp "Imvepi" diese Möglichkeit.
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Geschichten des Erfolges

«Durch meinen eigenen Garten bin ich nun in der Lage, unsere Familie zu ernähren und gleichzeitig Einkommen zu generieren. Ich bin sehr dankbar.»

− Mary Poni

«Als ich als Teilnehmerin anfing, legte ich sofort mehr Wert auf die praktische Ausbildung, die für mich relevanter war. Das war der Beginn meiner Lebenstransformation»

− Lilian Dudu

Schulgärten

Laufend

Der Fokus auf Schulen zur Nahrungsverteilung und als Ausbildungszentrum für Kinder, Eltern und Lehrer hat sich bewährt. Wo immer es die Platzverhältnisse zulassen und ausreichend Wasser vorhanden ist, dienen Schulgärten als «Outdoor»-Klassenzimmer. Unter fachmännischer Anleitung können hier Kinder und Erwachsene praktisch lernen, wie, wann und welches Gemüse unter den lokalen Gegebenheiten angepflanzt, gepflegt und geerntet werden kann. Das geerntete Gemüse und Getreide dient einerseits zur Nahrungsergänzung für die Kinder. Andererseits bietet ein allfälliger Ernteüberschuss mögliche Einnahmequellen für die Schulen und die involvierte Dorfbevölkerung.

SPENDEN

Wir sind davon überzeugt, dass die Investition in landwirtschaftliche Initiativen ein wichtiger Weg ist, um Afrika zu helfen, sich selbst zu helfen. Damit befähigen wir die lokale Bevölkerung, ihre Nahrung selbst zu erzeugen und Einkommen zu generieren.

 

ForAfrika unterstützt UN Agenda 2030

Durch unsere Landwirtschaftsprojekte wird zur Erreichung folgender Ziele für nachhaltige Entwicklung beigetragen:

1. Keine Armut; 2. Kein Hunger; 3. Gesundheit und Wohlergehen; 5. Geschlechter-Gleichheit; 8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum; 10. Weniger Ungleichheiten; 13. Massnahmen zum Klimaschutz; 17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

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