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10. August 2022

Ernährungskrise in Angola

„Während die Ukraine unsere Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, können wir nicht den Rest der Welt vergessen.“ - UN-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield

Globale Hungerkrise
Die Zahl von schwer unterernährter Menschen steigt rapide. Die klimatischen Veränderungen werden in weiten Teilen Afrikas immer deutlicher sichtbar. Einerseits führt der ausbleibende Regen zu totalen Ernteausfällen. In anderen Regionen wiederum resultieren schwere Überschwemmungen in denselben Folgen. Zudem hat die Corona-Pandemie ihre Spuren hinterlassen. Die langen Lockdowns in vielen afrikanischen Ländern erschwerten den Alltag der Menschen und die wirtschaftlichen Folgen vergrösserten das Armutsrisiko von Millionen. In diese fragile Situation wirkt nun auch der Krieg in der Ukraine. Er verknappt die Rohstoffe drastisch und verteuert die Lieferkosten, wodurch die Lebensmittelpreise ins Unermessliche steigen.
Nach jüngsten Berichten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Afrikanischen Union (AU) sind schätzungsweise 346 Millionen Menschen in Afrika von der Nahrungsmittelkrise betroffen.

Angola trifft die Krise besonders hart. Während die Bevölkerung unter der grössten Dürre seit 40 Jahren leidet, steigen die Rohstoffpreise und die Inflation macht sich breit. Hunger ist in vielen Landesteilen allgegenwärtig und vor allem Kleinkinder sind vom Tod bedroht.

Noternährung in Angola

Gemeinsam mit unseren einheimischen Mitarbeitenden setzen wir alles daran, die Lage in den betroffenen Regionen nachhaltig zu verbessern und Leben zu retten. Nebst unseren bisherigen Projekten haben wir von Schweiz ForAfrika uns zum Ziel gesetzt, schnellstmöglich 5’000 Kinder mit therapeutischer Nahrung zu versorgen und so den Hungertod zu verhindern. In den betroffenen Risikogruppen (vor allem Kinder unter 5 Jahren) werden klinische Untersuchungen durchgeführt, um den Grad der Unterernährung und die besten Therapiemöglichkeiten festzustellen. Die am stärksten betroffenen Kinder behandeln wir dann mit therapeutischer Nahrung (z. B. Plumpy’nut) um ihr Überleben sicherzustellen.

Gerade in den ersten 5 Lebensjahren kann Unterernährung fatale Langzeitfolgen haben. Um dies zu verhindern müssen wir jetzt handeln.

Kleinkind wird mit therapeutischer Milch (F75 und F100) behandelt

Ein Unterernährtes Kleinkind während der Behandlung

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